Durchatmen - Lösung
Zu Teilaufgabe a)
Die Funktion \(f(t) = 0,125\pi \cdot \sin\left(\frac{\pi}{2}t\right)\) hat den Faktor \(k = \frac{\pi}{2}\) im Argument. Die Periodendauer \(T\) (Dauer eines Atemzugs) berechnet sich durch:
Anzahl der Atemzüge pro Minute (\(60\,\text{s}\)):
Zu Teilaufgabe b)
Das Lungenvolumen \(V(t)\) ist das Integral der Rate \(f(t)\):
Bestimmung von \(C\) mit \(V(0) = 3\):
Die Funktionsgleichung lautet: \(V(t) = -0,25 \cdot \cos\left(\frac{\pi}{2}t\right) + 3,25\).
Berechnung für \(t = 2\,\text{s}\):
Zu Teilaufgabe c)
Berechnung des Integrals:
Interpretation: Das Integral über den Zeitraum von 4 Sekunden ist Null. Dies bedeutet, dass die Netto-Veränderung des Volumens über einen vollständigen Atemzug Null beträgt (eingeatmetes Volumen = ausgeatmetes Volumen). Zum Zeitpunkt \(t = 4\,\text{s}\) ist das Lungenvolumen also wieder identisch mit dem Anfangsvolumen von \(3\,\text{l}\).
Zusatz: Atemzugvolumen
Das in b) berechnete Volumen \(V(2) = 3,5\,\text{l}\) stellt das maximale Volumen am Ende der Einatmungsphase dar. Die Differenz zum Startvolumen (\(3,5 - 3,0 = 0,5\,\text{l}\)) ist das sogenannte Atemzugvolumen (Tidalvolumen).