Normannisches Fenster - Tipp
1. Die Geometrie zerlegen
Das Fenster besteht aus einem Rechteck (Breite \(d\), Höhe \(h\)) und einem aufgesetzten Halbkreis.
- Der Radius des Halbkreises ist \(r = \frac{d}{2}\).
2. Nebenbedingung (Fläche)
Die Gesamtfläche ist auf \(A = 4\,\rm m^2\) festgelegt. Sie setzt sich zusammen aus:
- Fläche Rechteck: \(A_{Rec} = d \cdot h\)
- Fläche Halbkreis: \(A_{Kreis} = \frac{1}{2} \cdot \pi \cdot r^2 = \frac{1}{8} \cdot \pi \cdot d^2\)
Stelle die Gleichung \(4 = d \cdot h + \frac{\pi}{8}d^2\) nach \(h\) um, um die Höhe in Abhängigkeit von der Breite auszudrücken.
3. Zielfunktion (Rahmenlänge)
Die Länge des Rahmens \(L\) soll minimal werden. Der äußere Rahmen besteht aus:
- Der Unterseite (\(d\))
- Den zwei vertikalen Seiten (\(2h\))
- Dem gebogenen Teil des Halbkreises (\(b = \frac{1}{2} \cdot 2 \pi r = \frac{\pi}{2}d\))
Setze dein \(h\) aus der Nebenbedingung hier ein, um die Funktion \(L(d)\) zu erhalten, die du dann ableiten kannst.